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Schweiz - Menschenrechte
Die moderne Menschenrechtsidee, wie sie nach der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs von der UNO und vom Europarat vertreten wurde, stiess sich in der Schweiz an der Praxis des neutralitätspolitisch motivierten Abseitsstehens. Erst 1974 trat die Schweiz der Europäischen Menschenrechtskonvention bei, und erst nach der Wende von 1989/91 unterzeichnete sie auch die wichtigsten Menschenrechtskonventionen der UNO.
Medien
Jon A. Fanzun (2005): Die Grenzen der Solidarität. Schweizerische Menschenrechtspolitik im Kalten Krieg. Zürich: NZZ Librio.
Valentin Aichele (2004): Nationale Menschenrechtsinstitutionen in Europa. Berlin: Deutsches Institut für Menschenrechte.