- GEGENSTAND
- FORSCHUNG
- DIDAKTIK
- Adressatenorientierung
- Bildungsstandards / GPJE
- Demokratie leben. Soziales Lernen im Politikunterricht
- Demokratie-Lernen
- EDC – Demokratie-Erziehungsprojekt des Europarates
- E-Training
- Exemplarisches Lernen
- Handlungsorientiertes Lernen
- Kontroversität
- Medienkunde
- Partizipation
- Partizipation in Schule und Unterricht
- Partizipative Schulentwicklung
- Politik-Lernen oder Demokratie-Lernen
- Politikzyklus
- Polity, Policy, Politics
- Problemorientierung
- METHODEN
- PRAXISFELDER
Der Begriff "Partizipation"
Der Partizipationsbegriff wird heute derart vielfältig und unterschiedlich verwendet, dass er grundsätzlich mehr Unklarheit denn Klarheit stiftet. Eigentlich muss Partizipation als ein Plastikwort (Pörksen, 2003) bezeichnet werden: Das Wort wird als Zauberwort gebraucht und auf so viel Verschiedenes angewendet, dass es im Innern gleichsam leer bleibt. Kaum ein Leitbild kommt ohne das schöne Wort aus, denn praktisch an ihm ist, dass man sich auf eine Formel einigt, unter der sich alle etwas Eigenes vorstellen können und dürfen. Es erstaunt dann auch nicht, dass sich Konflikte in vielen Betrieben trotz festgeschriebener Partizipation gerade bei der Frage um die konkrete Form der Partizipation bzw. der Mitbestimmung entzünden.
Medien
Horst Biedermann (2006): Junge Menschen an der Schwelle politischer Mündigkeit. Münster: Waxmann Verlag GmbH.
Helmut Heid (1997): Problematik einer Erziehung zur Verantwortungsbereitschaft. In Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 80-85.
Fritz Oser, Horst Biedermann (2007): Partizipation – ein Begriff, der ein Meister der Verwirrung ist. In Die Mühen der Freiheit. Probleme und Chancen der Partizipation von Kindern und Jugendlichen. Zürich/Chur: Rüegger, 17-37.
Uwe Pörksen (2004): Plastikwörter. Die Sprache einer internationalen Diktatur. Stuttgart: Klett-Cotta.