Der Begriff "Partizipation"

Der Partizipationsbegriff wird heute derart vielfältig und unterschiedlich verwendet, dass er grundsätzlich mehr Unklarheit denn Klarheit stiftet. Eigentlich muss Partizipation als ein Plastikwort (Pörksen, 2003) bezeichnet werden: Das Wort wird  als Zauberwort gebraucht und auf so viel Verschiedenes angewendet, dass es im Innern gleichsam leer bleibt. Kaum ein Leitbild kommt ohne das schöne Wort aus, denn praktisch an ihm ist, dass man sich auf eine Formel einigt, unter der sich alle etwas Eigenes vorstellen können und dürfen. Es erstaunt dann auch nicht, dass sich Konflikte in vielen Betrieben trotz festgeschriebener Partizipation gerade bei der Frage um die konkrete Form der Partizipation bzw. der Mitbestimmung entzünden.

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