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Mithilfe des E-Trainings „Verständnis von politischer Bildung“ können Sie herausfinden, was Ihr Verständnis von politischer Bildung ist. Anhand eines Fragebogens können Sie verschiedene Fragen dazu beantworten, was Ihrer Meinung nach ein politisch gebildeter Jugendlicher sein soll.

Auf der Grundlage Ihrer Antworten erstellt das E-Training (auch Electronic Training genannt) eine grafische Analyse Ihres Verständnisses von politischer Bildung. Diese grafische Analyse umfasst drei Dimensionen und gibt Auskunft darüber, was Sie sich unter einem politisch gebildeten Jugendlichen vorstellen. Die drei Dimensionen zeigen, ob Sie eher zum kommunitaristischen, demokratischen oder funktionalistischen Typus gezählt werden können. 

  • Der kommunitaristische Typus fördert die (selbst-)kritische Reflexion, die politische Identitätsentwicklung und das soziale Engagement, indem er immer wieder aktuelle politische Ereignisse im Schulunterricht aufgreift.
  • Der demokratische Typus fördert mithilfe des sozialen Lernens und durch die Simulation der Demokratie in der Schule eine demokratische, tolerante und respektvolle Grundhaltung sowie die Akzeptanz des Mehrheitsprinzips.
  • Der funktionalistische Typus fördert mithilfe einer lehrerzentrierten Vermittlung staatskundliches Wissen, die Loyalität gegenüber dem Staat sowie Tugenden, die der Funktionsfähigkeit des Staates förderlich sind.

Das E-Training möchte einen Beitrag dazu leisten, dass Sie als Lehrperson Ihr Verständnis von politischer Bildung kennen lernen, reflektieren und erweitern können. Das Verständnis einer Lehrperson von politischer Bildung beeinflusst ihre beruflichen Entscheidungen und Handlungen und wirkt sich somit auf den Schulunterricht, die Ausbildungsprozesse und die Leistungen der Lernenden aus. Das E-Training will so einen Beitrag zur Professionalisierung des Lehrerberufs in Bezug auf den Fachbereich der politischen Bildung leisten. 

Das E-Training wurde vom Zentrum Politische Bildung und Geschichtsdidaktik (ZPBGD) entwickelt. Das ZPBGD gehört zur Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz (PH FHNW) und zum Zentrum für Demokratie Aarau (ZDA).